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Beziehungen:

Stell dir vor, du bist ein Funkgerät, das auf einer ganz besonderen Frequenz sendet. Du schickst Signale voller Liebe, Begeisterung oder Sorge aus. Aber die Menschen um dich herum haben Empfänger, die auf einer ganz anderen Frequenz eingestellt sind.

Das Problem: Deine Signale kommen oft verzerrt an. Deine ehrliche Kritik wirkt „unhöflich“, deine Begeisterung „zu viel“ und dein Bedürfnis nach Ruhe wie „Desinteresse“. Du verbringst dein Leben damit, deine Signale mühsam zu übersetzen, bis du innerlich erschöpft bist.

Zwischen tiefer Verbundenheit und totalem Rückzug

Warum wir uns oft missverstehen

1. Kindheit & Jugend: Der Wunsch, „dazuzugehören“
  • Was du fühlst: Du merkst früh, dass dein „Viel-zu-viel“ oder dein plötzliches Verstummen andere irritiert. Du liest jedes Gesicht, um keine Fehler zu machen, und versuchst, so zu sein wie die anderen.
  • Was die Welt sieht: Ein Kind, das „schwierig“ ist, ständig dazwischenredet oder sich komplett in sein Zimmer zurückzieht. In der Pubertät wirkst du oft wie ein Aussenseiter oder „zu dramatisch“.
  • Die Wahrheit: Du hast keine schlechten Manieren. Dein Gehirn wird von Reizen überflutet, und du versuchst nur, deinen Platz in einer Welt zu finden, die sich für dich oft zu laut und zu eng anfühlt.
 
2. Freundschaften: Absolute Loyalität vs. Funkstille
  • Was du fühlst: Deine Freunde sind dir alles. Aber manchmal vergisst du, auf Nachrichten zu antworten, weil dein Kopf gerade 50 andere Tabs offen hat. Oder ein Treffen in einer lauten Bar fühlt sich an wie eine körperliche Bestrafung.
  • Was die Welt sieht: Du wirkst unzuverlässig, sprunghaft oder so, als wäre dir die Freundschaft nicht wichtig, wenn du dich tagelang (oder wochenlang) nicht meldest.
  • Die Wahrheit: „Aus den Augen, aus dem Sinn“ ist für dich eine biologische Tatsache (Objektpermanenz). Du liebst deine Freunde immer noch zu 100 %, aber dein Gehirn hat das „Melden“ gerade nicht auf dem Schirm oder braucht dringend eine Pause vom sozialen Lärm.
 
3. Partnerschaft: Das Feuerwerk und die Akku-Leere
  • Was du fühlst: Wenn du liebst, dann mit 300 %. Du willst alles teilen. Aber dann gibt es Tage, da ist dein Nervensystem so „geladen“, dass eine einfache Frage oder eine Berührung zu viel ist.
  • Was die Welt sieht: Ein Partner, der am Anfang alles gibt und dann plötzlich kühl, abwesend oder gereizt wirkt. Es sieht aus wie ein Rückzug der Gefühle.
  • Die Wahrheit: Dein Hyperfokus auf den Partner ist wunderschön, aber er verbraucht extrem viel Energie. Dein Rückzug ist keine Ablehnung des anderen, sondern ein Not-Aus deines Systems, damit du nicht durchbrennst.
 
4. Im Job: Der ehrliche Spezialist
  • Was du fühlst: Du hasst Smalltalk und politische Spielchen. Du willst einfach gute Arbeit machen. Die Reize im Grossraumbüro (Kaffeemaschine, Gerede) machen dich fertig.
  • Was die Welt sieht: Ein Kollege, der „eigenbrötlerisch“ ist, zu direkt Feedback gibt oder sich mit Kopfhörern abschottet.
  • Die Wahrheit: Du bist nicht arrogant. Du versuchst nur, dein Gehirn vor dem Kollaps zu schützen, damit du deine PS auf die Strasse bringen kannst. Deine Direktheit ist Ehrlichkeit, keine Unhöflichkeit.
 

Das Fazit:
Egal in welchem Alter: Neurodivergente Beziehungen brauchen Gebrauchsanweisungen. Wenn wir aufhören zu raten und anfangen zu erklären („Mein Gehirn braucht gerade Pause, nicht mein Herz“), wird aus dem Rauschen plötzlich eine klare Verbindung.

Ablehnung. Liebe. Du.

Das unsichtbare Band

Beziehungen mit uns sind niemals „einfach“, aber sie sind immer echt.
  • Keine Spielchen: Du bist zu intensiv für Smalltalk und zu ehrlich für Manipulation.
  • Tiefe: Du suchst die Seele, nicht die Fassade. Wer dich gewinnt, gewinnt einen Verbündeten fürs Leben.
Das Fazit:
Es geht nicht darum, ein besserer „Spatz“ zu werden. Es geht darum, Menschen zu finden, die verstehen, dass dein Rückzug kein Nein zu ihnen ist, sondern ein Ja zu deiner Regeneration.

Naja, dennoch ist alles sooo Anstrendend!

Das blöde ist, dass wir mittlerweile in einer absoluten Leistungsgesellschaft leben, wo anders sein oder Müde, kaputt, gestresst, überfordert und vieles mehr einfach nicht geduldet wird.

Mich persönlich macht das sehr traurig und ich verstehe nicht, wie ein so grosser Teil der Bevölkerung, ihre absolute Schmerzgrenze tagtäglich überschreiten muss -um genug zu sein oder sogar einfach nur dem Standard zu entsprechen...!

Meine Hauptmotivation: Ich möchte Menschen helfen und sie in ihrer Tagesstruktur und im Alltag unterstützen, weil ich die Herausforderungen kenne und verstehe!

Klarer Fokus hilft!

Stärken - stärken

und Jetzt?

Eines der wichtigsten Punkte:

sich selber akzeptieren

Radikale Akzeptanz (Das Mindset) Hör auf, ein „normales“ Gehirn simulieren zu wollen. Akzeptanz bedeutet zu verstehen: „Mein Gehirn funktioniert mit Dopamin-Antrieb, nicht mit Wichtigkeit.“ Akzeptanz löst nicht automatisch die Probleme aber es hilft dir nach Lösungen zu suchen. Der Benefit: Sobald du akzeptierst, dass du für manche Dinge (wie Steuererklärungen) Hilfe brauchst, setzt du Energie frei für das, was du liebst.

Und weiter?

Die Struktur

im Alltag

Strategisches Umfeld-Design (Die Struktur) Da die interne Struktur oft fehlt, musst du sie im Aussen schaffen. Das Gehirn braucht „Leitplanken“. Konkret: Nutze Tools, die dein visuelles Denken unterstützen. Arbeite mit Trello für visuelles Projektmanagement oder der Pomodoro-Technik, um den Hyperfokus in gesunde Bahnen zu lenken. Gestalte deinen Arbeitsplatz reizarm, damit dein Fokus nicht bei jeder Fliege abhaut.

Wie gehts zur Umsetzung?

Durch einfache Schritte im Coaching

Durchstarten!

Gezieltes Coaching & Tools (Die Feinjustierung) ADHS lässt sich nicht „wegtherapieren“, aber man kann das „Handwerkzeug“ lernen. Coaching: Ein spezialisierter ADHS-Coach hilft dir, deine individuellen Trigger zu finden. Bio-Hacking & Medikation: Ob durch Sport, Ernährung oder (nach ärztlicher Absprache) Medikation – es geht darum, den Dopaminspiegel so zu regulieren, dass du der Pilot deines Flugzeugs bleibst und nicht nur Passagier deiner Impulse bist. Oft weiss man was zu tun ist - nur nicht ganz wie anpaken. Dabei unterstütze ich dich gerne!

Der 3 Schritte Plan

Vom Chaos zur Kompetenz
1
2
3

Eines Tages oder Tag 1

Du hast es in der Hand

0

Tage im Jahr

0

Stunden am Tag

0

Tage die Woche

0

Der es macht - DU!

Häufig gestellte Fragen

Das können wir frei entscheiden! Wenn du das anfangs lieber Online machst – kein Problem. Oder doch lieber gemütlich bei dir zu Hause – auch das ist möglich. Oder du möchtest das ganze bei mir im Studio angehen, eventuell mit einem lockeren Spaziergang? Natürlich ist auch das möglich 😀

Im Prinzip für jeden, der Unterstützung haben möchte. Egal ob Kinder oder die Eltern der Kinder, Junge Erwachsene oder auch Erwachsene selbst.

Oft ist es so, dass man immense Wartezeiten für einen Therapietermin/ Platz hat. 

  • Therapie (Heilung): Konzentriert sich auf die Vergangenheit und psychische Erkrankungen. Das Ziel ist es, Blockaden zu lösen, Traumata aufzuarbeiten und die klinischen Symptome von ADHS, AuDHS, Autismus (wie Depressionen oder Angstzustände) zu lindern. Sie wird oft von der Krankenkasse übernommen.
  • Coaching (Handeln): Konzentriert sich auf die Gegenwart und Zukunft. Es ist eine lösungsorientierte Begleitung, um den Alltag mit ADHS, AuDHS, Autismus zu meistern. Hier geht es um konkrete Strategien, Zeitmanagement und Organisation. Coaching ist meist eine Eigenleistung und keine Heilbehandlung.
Kurz: Therapie repariert das Fundament, Coaching baut das Haus und optimiert die Abläufe.
Die Diagnose einer Neurodivergenz wirft oft Fragen zur Finanzierung auf. In der Schweiz ist die Kostenübernahme zwischen der Invalidenversicherung (IV) und der Krankenkasse (KV) klar aufgeteilt. Hier finden Sie die Übersicht für die verschiedenen Fachbereiche:
 
1. Invalidenversicherung (IV): Fokus auf Entwicklung und Erwerb.
Die IV ist primär zuständig, wenn es um die Ausbildung, die Erwerbsfähigkeit oder die Unterstützung bei Geburtsgebrechen geht.
  • ADHS & ADS: Wenn die Diagnose vor dem 9. Lebensjahr gestellt wird, anerkennt die IV dies als Geburtsgebrechen (Ziffer 404). Sie übernimmt bis zum 20. Lebensjahr die Kosten für medizinische Massnahmen und notwendige Therapien.
  • Autismus & AuDHS (Autismus-Spektrum-Störung): Autismus gilt ebenfalls als Geburtsgebrechen (Ziffer 405). Die IV finanziert hier oft umfassende Unterstützung zur sozialen Integration und speziellen Förderung.
  • Für Erwachsene: Die IV unterstützt auch nach dem 20. Lebensjahr, sofern die Erwerbsfähigkeit bedroht ist. Dies umfasst Job-Coaching, berufliche Umplatzierungen oder Integrationsmassnahmen, um im Arbeitsmarkt Fuss zu fassen oder zu bleiben.
  • Entlastung für Familien: Bei Kindern mit hohem Betreuungsaufwand können Hilflosenentschädigung und Assistenzbeiträge bei der IV beantragt werden.
 
2. Krankenkasse (KV): Fokus auf medizinische Behandlung
Sobald die Zuständigkeit der IV endet (meist ab dem 20. Lebensjahr) oder wenn eine Diagnose erst im Erwachsenenalter erfolgt, übernimmt die Grundversicherung:
  • Psychotherapie: Seit der Einführung des Anordnungsmodells werden Therapien bei psychologischen Psychotherapeuten (auf ärztliche Anordnung) von der Grundversicherung bezahlt.
  • Medikamente: Die Kosten für offiziell zugelassene Medikamente (z. B. bei ADHS) werden gemäss Spezialitätenliste übernommen.
  • Ärztliche Leistungen: Diagnostik und Begleitung durch Psychiater sind klassische Leistungen der Krankenkasse.
 
3. Spezifisches Coaching
Reines Coaching zur Alltagsbewältigung gilt oft als Eigenleistung. Es gibt jedoch zwei Ausnahmen:
  1. IV-Job-Coaching: Wenn es der beruflichen Eingliederung dient, zahlt die IV.
  2. Zusatzversicherungen: Einige Krankenkassen beteiligen sich über Zusatzversicherungen an präventiven oder unterstützenden Massnahmen.
  • Gibt es Unterstützung für Eltern neurodivergenter Kinder?
    • Antwort: Ja, neben Fachstellen wie elpos oder autismus schweiz bieten viele Coaches spezifische Elterntrainings an, um den Familienalltag zu entlasten.
 

Wie hilft mir ein Coaching konkret im Beruf?

  • Es hilft bei der Strukturierung von Aufgaben, dem Management von Reizüberflutung und der Überwindung von Prokrastination (Aufschieberitis).