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Sucht: Innere Leere & Dopamin.

Stell dir vor, in deinem Kopf laufen diese 50 Browser-Tabs gleichzeitig – und drei davon spielen in voller Lautstärke Heavy Metal, während zwei andere Fehlermeldungen piepsen. Du suchst verzweifelt nach dem Mute-Knopf, um endlich mal fünf Minuten Ruhe zu haben.

Suchtmittel oder schädliche Gewohnheiten fühlen sich in diesem Moment wie die einzige funktionierende Fernbedienung an. Sie drücken auf „Stopp“ oder „Leiser“, damit dein System nicht vor Überlastung überhitzt.

Es ist kein Wunsch nach Zerstörung, sondern ein verzweifelter Wunsch nach Stille – und die Suche nach dem "OFF-Schalter".

Warum wird man eher süchtig?

Der Kurzschluss-Schutz (Die Notstrom-Lösung)
Wenn dein mentaler Akku bei 1 % blinkt und die Welt im Aussen immer noch laut nach Leistung schreit, sucht dein Gehirn den schnellsten Weg, um den Stecker zu ziehen oder Energie zu erzwingen.
  • Der Effekt: Das Suchtmittel wird zur „externen Powerbank“ oder zum „Notaus-Schalter“. Dein Gehirn lernt: „Wenn es brennt, hilft nur dieser eine Knopf.“ Das Problem ist nicht der Knopf an sich, sondern dass dein System im Alltag ständig kurz vor dem Kurzschluss steht.
Die falsche Software-Aktualisierung (Der Loop)
Am Anfang fühlt es sich an, als würde das Suchtmittel die 50 Tabs endlich sortieren oder stummschalten. Aber nach einer Weile stellt sich heraus: Es ist ein Virus, der im Hintergrund noch mehr Tabs öffnet (Scham, Entzug, Stress).
  • Der Effekt: Du brauchst immer mehr Rechenleistung, um den Virus zu kontrollieren, während die ursprünglichen 50 Tabs immer noch offen sind. Am Ende bist du nicht mehr mit deinem Leben beschäftigt, sondern nur noch damit, das System überhaupt am Laufen zu halten.
Zusammengefasst: Sucht ist wie ein fehlerhaftes Sicherheits-Update. Du wolltest Ruhe ins System bringen, hast aber versehentlich die Kontrolle abgegeben. Der Weg raus führt nicht über „mehr Willenskraft“, sondern über ein stabileres Betriebssystem, das keinen Notaus-Schalter mehr braucht.

Der Teufelskreis

Der Dimm-Schalter (Das Gefühls-Vakuum)
Stell dir vor, deine Emotionen sind wie grelles Neonlicht in jedem deiner 50 Browser-Tabs. Es ist zu hell, zu laut, zu viel. Kiffen, Trinken, Spielen, harte Drogen oder exzessive Arbeit wirken wie ein Dimm-Schalter, der die Helligkeit im Kopf radikal herunterdreht.
  • Der Effekt: Du suchst nicht das High, sondern das „Off“. Du dämpfst das Licht, damit du die brennenden Fragen, die Angst oder die Einsamkeit in den anderen Tabs nicht mehr sehen musst. Es entsteht eine künstliche Stille, in der du dich für einen Moment nicht mehr spüren musst.
Die Arbeits-Firewall (Flucht in den Fokus)
Manchmal ist die Sucht kein Stoff, sondern die Arbeit. Du baust eine riesige Firewall aus Aufgaben und To-do-Listen auf, um dich vor deinen eigenen Gefühlen zu schützen. Solange du rennst, können dich deine Gedanken nicht einholen.
  • Der Effekt: Du nutzt den Hyperfokus als Schutzschild. Das fühlt sich von aussen nach Erfolg an, ist aber innerlich eine Flucht. Wenn du aufhörst zu arbeiten, bricht die Stille über dich herein – und mit ihr all die Tabs, die du eigentlich längst hättest bearbeiten müssen.
Der Emotions-Stau (Die eingefrorenen Tabs)
Durch das ständige Dämpfen (z.B. mit Cannabis oder Alkohol) werden deine Gefühle nicht gelöscht, sondern nur eingefroren. Die Tabs bleiben offen, aber sie bewegen sich nicht mehr.
  • Der Effekt: Sobald die Wirkung nachlässt, tauen alle Tabs gleichzeitig auf. Die aufgestauten Emotionen überrollen dich mit doppelter Wucht. Das macht so viel Angst, dass der Griff zum nächsten „Dämpfer“ fast alternativlos erscheint – ein Teufelskreis aus Vermeidung und Überflutung.
Zusammengefasst: Sucht ist oft der Versuch, die Lautstärke deiner Existenz auf ein erträgliches Mass zu regeln. Aber wenn du die Gefühle dämpfst, dämpfst du auch deine Lebendigkeit. Heilung bedeutet, zu lernen, das Licht auszuhalten, ohne davon geblendet zu werden.

Rausch. Ruhe. Dopamin

Dopamin-Ersatz

(Die Selbstmedikation)
Verstehe Suchtmittel oder schädliche Gewohnheiten oft als (unbewussten) Versuch, den chronisch niedrigen Dopaminspiegel deines Gehirns künstlich anzuheben.
  • Der Effekt: Du hörst auf, dich für mangelnde Disziplin zu verurteilen. Wenn du erkennst, dass dein Gehirn eigentlich nur nach chemischer Balance sucht, kannst du gesündere Wege finden, diesen Hunger zu stillen.
Reiz-Reaktions-Kette (Der Autopilot)
Identifiziere die spezifischen Auslöser – wie Stress, Langeweile oder soziale Überforderung –, die deinen Griff zum Suchtmittel automatisch aktivieren.
  • Der Effekt: Du schaffst eine winzige Lücke zwischen dem Reiz und deiner Reaktion. In diesem Moment gewinnst du die Kontrolle zurück und verhinderst, dass dein Gehirn ungebremst in alte Überlebensstrategien rutscht.
Emotions-Surfen (Die Welle)
Lerne, unangenehme Gefühle oder den starken Suchtdruck (Craving) wie eine Welle zu betrachten, die ihren Höhepunkt erreicht und dann natürlich nachlässt.
  • Der Effekt: Du entwickelst die Sicherheit, dass Gefühle dich nicht vernichten. Anstatt sie sofort durch Suchtmittel zu betäuben, hältst du sie aus, bis das Nervensystem sich von allein wieder reguliert.
Ersatz-Struktur & Verbindung (Der Anker)
Ersetze das Suchtverhalten durch stimulierende, aber gesunde Alternativen und suche dir ein Umfeld, das dich ohne Maske akzeptiert.
  • Der Effekt: Sucht gedeiht in Isolation und Scham. Durch echte Verbindung zu dir selbst und anderen nimmst du der Sucht den Nährboden. Du baust dir ein Leben auf, aus dem du nicht mehr ständig flüchten musst.
Zusammengefasst: Sucht ist kein Charakterfehler, sondern oft ein fehlgeleiteter Rettungsversuch deines Nervensystems. Mit Verständnis und neuen Strategien kannst du die Regie über dein Leben zurückgewinnen.

Naja, dennoch ist alles sooo Anstrendend!

Das blöde ist, dass wir mittlerweile in einer absoluten Leistungsgesellschaft leben, wo anders sein oder Müde, kaputt, gestresst, überfordert und vieles mehr einfach nicht geduldet wird.

Mich persönlich macht das sehr traurig und ich verstehe nicht, wie ein so grosser Teil der Bevölkerung, ihre absolute Schmerzgrenze tagtäglich überschreiten muss -um genug zu sein oder sogar einfach nur dem Standard zu entsprechen...!

Meine Hauptmotivation: Ich möchte Menschen helfen und sie in ihrer Tagesstruktur und im Alltag unterstützen, weil ich die Herausforderungen kenne und verstehe!

Mögliche Hilfen: Den Kopf gesund beruhigen

Dein Werkzeugkasten: 
 
Wenn die 50 Tabs im Kopf zu laut werden und der Sucht-Druck steigt, helfen diese „System-Updates“:
1. Das Dopamin-Snack-Menü (Kleiner Kick, grosse Wirkung)
Anstatt den grossen „Notaus-Knopf“ (Suchtmittel) zu drücken, gib deinem Gehirn kleine, gesunde Dopamin-Häppchen.
  • Was tun? Kurz eiskaltes Wasser ins Gesicht, 2 Minuten Lieblingssong laut mitsingen oder einmal kräftig ausschütteln.
  • Der Effekt: Dein Gehirn bekommt den schnellen Impuls, den es gerade so dringend sucht, ohne dass das System abstürzt.
2. Die Hardware-Kühlung (Sensorik nutzen)
Hol die Energie aus dem rasenden Kopf zurück in deinen Körper.
  • Was tun? Nutze Fidget-Toys (Kneten, Drücken), eine schwere Gewichtsdecke oder iss etwas sehr Scharfes/Saures.
  • Der Effekt: Das wirkt wie ein Blitzableiter. Die Spannung fliesst aus den Gedanken ab und du spürst dich wieder im Hier und Jetzt.
3. Die 90-Sekunden-Regel (Gefühls-Surfen)
Ein heftiges Gefühl (Wut, Trauer, Suchtdruck) ist biologisch wie eine Welle, die nach 90 Sekunden ihren Höhepunkt überschreitet.
  • Was tun? Stell dir einen Timer. Atme tief durch und schau zu, wie die Welle langsam abflacht, ohne dass du den „Mute-Knopf“ drückst.
  • Der Effekt: Du lernst: Der brennende Tab bringt mich nicht um. Du trainierst deine innere Stärke, das Chaos kurz auszuhalten.
4. Das Sicherheits-Netzwerk (Echt sein)
Sucht wächst dort, wo wir uns verstecken und so tun, als hätten wir nur einen Tab offen.
  • Was tun? Such dir Menschen, bei denen du die Maske ablegen darfst. Sag einfach: „Mein Kopf ist gerade zu voll.“
  • Der Effekt: Ehrlichkeit senkt den inneren Stresspegel sofort. Ein entspanntes System braucht viel weniger Betäubung von aussen.
Zusammengefasst: Du musst deinen Dopamin-Hunger nicht besiegen. Du musst nur lernen, ihn mit den richtigen Steckern zu füttern, anstatt den Akku kurzzuschliessen.
 

Klarer Fokus hilft!

Stärken - stärken

und Jetzt?

Eines der wichtigsten Punkte:

sich selber akzeptieren

Radikale Akzeptanz (Das Mindset) Hör auf, ein „normales“ Gehirn simulieren zu wollen. Akzeptanz bedeutet zu verstehen: „Mein Gehirn funktioniert mit Dopamin-Antrieb, nicht mit Wichtigkeit.“ Akzeptanz löst nicht automatisch die Probleme aber es hilft dir nach Lösungen zu suchen. Der Benefit: Sobald du akzeptierst, dass du für manche Dinge (wie Steuererklärungen) Hilfe brauchst, setzt du Energie frei für das, was du liebst.

Und weiter?

Die Struktur

im Alltag

Strategisches Umfeld-Design (Die Struktur) Da die interne Struktur oft fehlt, musst du sie im Aussen schaffen. Das Gehirn braucht „Leitplanken“. Konkret: Nutze Tools, die dein visuelles Denken unterstützen. Arbeite mit Trello für visuelles Projektmanagement oder der Pomodoro-Technik, um den Hyperfokus in gesunde Bahnen zu lenken. Gestalte deinen Arbeitsplatz reizarm, damit dein Fokus nicht bei jeder Fliege abhaut.

Wie gehts zur Umsetzung?

Durch einfache Schritte im Coaching

Durchstarten!

Gezieltes Coaching & Tools (Die Feinjustierung) ADHS lässt sich nicht „wegtherapieren“, aber man kann das „Handwerkzeug“ lernen. Coaching: Ein spezialisierter ADHS-Coach hilft dir, deine individuellen Trigger zu finden. Bio-Hacking & Medikation: Ob durch Sport, Ernährung oder (nach ärztlicher Absprache) Medikation – es geht darum, den Dopaminspiegel so zu regulieren, dass du der Pilot deines Flugzeugs bleibst und nicht nur Passagier deiner Impulse bist. Oft weiss man was zu tun ist - nur nicht ganz wie anpaken. Dabei unterstütze ich dich gerne!

Der 3 Schritte Plan

Vom Chaos zur Kompetenz
1
2
3

Eines Tages oder Tag 1

Du hast es in der Hand

0

Tage im Jahr

0

Stunden am Tag

0

Tage die Woche

0

Der es macht - DU!

Häufig gestellte Fragen

Das können wir frei entscheiden! Wenn du das anfangs lieber Online machst – kein Problem. Oder doch lieber gemütlich bei dir zu Hause – auch das ist möglich. Oder du möchtest das ganze bei mir im Studio angehen, eventuell mit einem lockeren Spaziergang? Natürlich ist auch das möglich 😀

Im Prinzip für jeden, der Unterstützung haben möchte. Egal ob Kinder oder die Eltern der Kinder, Junge Erwachsene oder auch Erwachsene selbst.

Oft ist es so, dass man immense Wartezeiten für einen Therapietermin/ Platz hat. 

  • Therapie (Heilung): Konzentriert sich auf die Vergangenheit und psychische Erkrankungen. Das Ziel ist es, Blockaden zu lösen, Traumata aufzuarbeiten und die klinischen Symptome von ADHS, AuDHS, Autismus (wie Depressionen oder Angstzustände) zu lindern. Sie wird oft von der Krankenkasse übernommen.
  • Coaching (Handeln): Konzentriert sich auf die Gegenwart und Zukunft. Es ist eine lösungsorientierte Begleitung, um den Alltag mit ADHS, AuDHS, Autismus zu meistern. Hier geht es um konkrete Strategien, Zeitmanagement und Organisation. Coaching ist meist eine Eigenleistung und keine Heilbehandlung.
Kurz: Therapie repariert das Fundament, Coaching baut das Haus und optimiert die Abläufe.
Die Diagnose einer Neurodivergenz wirft oft Fragen zur Finanzierung auf. In der Schweiz ist die Kostenübernahme zwischen der Invalidenversicherung (IV) und der Krankenkasse (KV) klar aufgeteilt. Hier finden Sie die Übersicht für die verschiedenen Fachbereiche:
 
1. Invalidenversicherung (IV): Fokus auf Entwicklung und Erwerb.
Die IV ist primär zuständig, wenn es um die Ausbildung, die Erwerbsfähigkeit oder die Unterstützung bei Geburtsgebrechen geht.
  • ADHS & ADS: Wenn die Diagnose vor dem 9. Lebensjahr gestellt wird, anerkennt die IV dies als Geburtsgebrechen (Ziffer 404). Sie übernimmt bis zum 20. Lebensjahr die Kosten für medizinische Massnahmen und notwendige Therapien.
  • Autismus & AuDHS (Autismus-Spektrum-Störung): Autismus gilt ebenfalls als Geburtsgebrechen (Ziffer 405). Die IV finanziert hier oft umfassende Unterstützung zur sozialen Integration und speziellen Förderung.
  • Für Erwachsene: Die IV unterstützt auch nach dem 20. Lebensjahr, sofern die Erwerbsfähigkeit bedroht ist. Dies umfasst Job-Coaching, berufliche Umplatzierungen oder Integrationsmassnahmen, um im Arbeitsmarkt Fuss zu fassen oder zu bleiben.
  • Entlastung für Familien: Bei Kindern mit hohem Betreuungsaufwand können Hilflosenentschädigung und Assistenzbeiträge bei der IV beantragt werden.
 
2. Krankenkasse (KV): Fokus auf medizinische Behandlung
Sobald die Zuständigkeit der IV endet (meist ab dem 20. Lebensjahr) oder wenn eine Diagnose erst im Erwachsenenalter erfolgt, übernimmt die Grundversicherung:
  • Psychotherapie: Seit der Einführung des Anordnungsmodells werden Therapien bei psychologischen Psychotherapeuten (auf ärztliche Anordnung) von der Grundversicherung bezahlt.
  • Medikamente: Die Kosten für offiziell zugelassene Medikamente (z. B. bei ADHS) werden gemäss Spezialitätenliste übernommen.
  • Ärztliche Leistungen: Diagnostik und Begleitung durch Psychiater sind klassische Leistungen der Krankenkasse.
 
3. Spezifisches Coaching
Reines Coaching zur Alltagsbewältigung gilt oft als Eigenleistung. Es gibt jedoch zwei Ausnahmen:
  1. IV-Job-Coaching: Wenn es der beruflichen Eingliederung dient, zahlt die IV.
  2. Zusatzversicherungen: Einige Krankenkassen beteiligen sich über Zusatzversicherungen an präventiven oder unterstützenden Massnahmen.
  • Gibt es Unterstützung für Eltern neurodivergenter Kinder?
    • Antwort: Ja, neben Fachstellen wie elpos oder autismus schweiz bieten viele Coaches spezifische Elterntrainings an, um den Familienalltag zu entlasten.
 

Wie hilft mir ein Coaching konkret im Beruf?

  • Es hilft bei der Strukturierung von Aufgaben, dem Management von Reizüberflutung und der Überwindung von Prokrastination (Aufschieberitis).