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Thema Gesundheit & Ernährung

Stell dir vor, dein Gehirn ist ein hochsensibler Rennwagen-Motor, der mit Flugzeugtreibstoff läuft. Du bist ständig auf 100 %, dein System verbrennt Energie schneller, als du „Hyperfokus“ sagen kannst. Doch mitten im Rennen – mitten im Alltag – ist der Tank plötzlich leer.

Ob stundenlanger Hyperfokus, totaler Stress oder die pure Überforderung durch zu viele Wahlmöglichkeiten: Manchmal vergisst das neurodivergente Gehirn im Chaos der Reize einfach, den Tank rechtzeitig aufzufüllen.

Und dann passiert es: Das System bricht ein. Plötzliche Wutausbrüche, eine totale emotionale Überforderung oder Schwindelgefühle überrollen dich – und zwar von einer Sekunde auf die andere, ohne Vorwarnung.

Warum ist das Wichtig?

Viele neurodivergente Menschen stehen unter Dauerstress (durch Reizüberflutung und Masking), was das Immunsystem schwächt und stille Entzündungen im Körper fördert.
  • Für das ADHS-Gehirn ist die richtige Nahrung wie ein sanfter Tempomat; Proteine am Morgen sind das Fundament, damit der Dopamin-Spiegel nicht wie eine Achterbahn fährt, sondern stabil bleibt.
  • Für den autistischen Anteil bietet die Wahl der Lebensmittel Sicherheit. Wenn die Welt unberechenbar ist, geben dir Textur, Geschmack und die Routine auf dem Teller die Kontrolle zurück, die dein Nervensystem zum Entspannen braucht.
  • Bei AuDHS ist gesundes Essen oft ein Kampf gegen die „Exekutive Dysfunktion“ – der Hunger ist da, aber der Weg zum Kühlschrank fühlt sich an wie die Besteigung des Mount Everest.
In dem Moment, in dem du deinem Körper das gibt, was er wirklich braucht, beruhigt sich das Flutlicht im Kopf. Die Reize prasseln nicht mehr so schmerzhaft ein, und der Ferrari-Motor läuft endlich rund, ohne ständig zu stottern.

Plötzliche Wutanfälle stoppen!

Was ist dabei Wichtig?

Mikronährstoffe: Das Schutzschild für die Nerven
 
Biochemie am Limit: Warum dein Schutzschild Nährstoffe „frisst“
Ein neurodivergentes Gehirn ist kein Standard-Motor. Es läuft permanent auf Hochtouren, verarbeitet bis zu 30 % mehr Reize und feuert Signale in einer Frequenz, die normale Nährstoffdepots in Rekordzeit leert. Hier ist die harte Wissenschaft hinter deinem Wohlbefinden:
 
1. Omega-3: Die Isolierung deiner Hochspannungsleitungen
Stell dir deine Nervenbahnen wie Stromkabel vor. Bei ADHS/Autismus ist die Schutzschicht dieser Kabel (die Myelinschicht) oft dünner oder durchlässiger.
  • Der biologische Hintergrund: Omega-3 (besonders EPA und DHA) ist der Hauptbaustein dieser Isolierung. Fehlt es, springen die Funken über – es kommt zu Fehlzündungen im Kopf (Brain Fog und Reizbarkeit).
  • Das bedeutet für dich: Neurodivergente Gehirne weisen oft einen genetisch bedingten Enzymdefekt auf, der Omega-3 schneller abbaut. Du hast also nicht nur zu wenig, du verbrauchst es auch im Zeitraffer. Eine gute Versorgung „flickt“ die Kabel und lässt die Signale wieder sauber fliessen.
 
2. Magnesium: Der Türsteher am Calcium-Kanal
Warum bist du so oft „drüber“? Das liegt an den NMDA-Rezeptoren in deinem Gehirn.
  • Der biologische Hintergrund: Diese Rezeptoren steuern die Erregung. Magnesium sitzt wie ein Türsteher in der Öffnung dieser Rezeptoren und lässt nur wichtige Signale durch. Bei Dauerstress (Reizüberflutung) wird Magnesium förmlich aus der Zelle „gespült“.
  • Das bedeutet für dich: Ohne Magnesium steht die Tür sperrangelweit offen. Calcium flutet ungebremst die Nervenzelle, sie feuert ununterbrochen und brennt schliesslich aus. Magnesium ist deine chemische Notbremse, die den Zelluntergang durch Übererregung verhindert.
 
3. Zink & Vitamin D: Die Software-Entwickler deines Immunsystems
Zink ist nicht nur „gut für die Abwehr“. Es ist ein Co-Faktor für über 300 Enzyme und essenziell für die Bildung von Neurotransmittern wie Dopamin.
  • Der biologische Hintergrund: Vitamin D agiert eigentlich wie ein Hormon. Es schaltet Gene an und aus, die für die Beruhigung des Nervensystems zuständig sind. Ein Mangel bedeutet, dass dein Immunsystem „blind“ feuert – es greift dich selbst an (Autoimmunreaktionen/Entzündungen), statt Viren zu jagen.
  • Das bedeutet für dich: Zink sorgt dafür, dass die Barrieren (Darmwand, Blut-Hirn-Schranke) dicht bleiben. Fehlt Zink, wird das System „undicht“ (Leaky-Gut), und Giftstoffe gelangen dorthin, wo sie Entzündungen im Gehirn auslösen können.
 
4. Oxidativer Stress: Wenn das Gehirn „rostet“
Jeder Gedanke verbraucht Energie. Bei der Energieerzeugung in den Zellen (Mitochondrien) entstehen Abfallprodukte: Freie Radikale*.
  • Der biologische Hintergrund: Ein neurodivergentes Gehirn produziert durch die Hyperaktivität massiv mehr dieser Abfallstoffe. Wenn diese nicht durch Antioxidantien (wie in Beeren oder Kurkuma) neutralisiert werden, greifen sie die Zellmembranen an.
  • Das bedeutet für dich: Das Gehirn „oxidiert“ buchstäblich – wie Metall, das an der Luft rostet. Das führt zu chronischer Erschöpfung. Antioxidantien sind dein Rostschutz, der verhindert, dass deine grauen Zellen vorzeitig verschleissen.
  • *Was bedeutet „Freie Radikale“ einfach erklärt?
    Stell dir vor, in deinem Körper arbeiten Milliarden kleiner Kraftwerke (die Mitochondrien), um Energie für deine Gedanken und Bewegungen zu erzeugen.
    • Die „Abgase“: Wie bei einem echten Kraftwerk entstehen bei dieser Energieproduktion Abfallstoffe. Diese nennt man Freie Radikale.
    • Die Aggressivität: Ein freies Radikal ist ein Molekül, dem ein Teilchen (ein Elektron) fehlt. Es ist dadurch extrem instabil und „aggressiv“. Es versucht, sich das fehlende Teilchen von gesunden Zellen zu rauben.
    • Der Schaden: Wenn das freie Radikal einer gesunden Zelle ein Teilchen klaut, wird diese Zelle beschädigt. Man nennt das Oxidativen Stress. Passiert das millionenfach, „rostet“ das Gewebe (vor allem das fetthaltige Gehirngewebe) schneller, was zu Entzündungen und Erschöpfung führt.
    • Die Lösung (Antioxidantien): Antioxidantien (wie Vitamin C, E oder Stoffe in Beeren) sind die „Helden“. Sie schenken dem freien Radikal freiwillig das fehlende Teilchen, damit es aufhört, deine gesunden Zellen anzugreifen. Sie sind sozusagen die Müllabfuhr und der Rostschutz deines Körpers.
    Zusammengefasst:
    Je mehr dein Gehirn arbeitet (Hyperfokus, Reizflut), desto mehr „Abgase“ (Freie Radikale) entstehen. Wenn du nicht genug „Rostschutz“ (Antioxidantien) hast, fühlt sich dein Kopf irgendwann „verbrannt“ und leer an.
 
5. Die Darm-Hirn-Achse: Das Hauptquartier der Psyche
Der Vagusnerv ist die Standleitung zwischen deinem Darm und deinem Kopf.
  • Der biologische Hintergrund: 90 % des Serotonins (dein Wohlfühl-Hormon) werden im Darm produziert, nicht im Kopf. Wenn deine Darmflora durch selektives Essen oder Stress gestört ist, herrscht im Hauptquartier Funkstille.
  • Das bedeutet für dich: Entzündungen im Darm schicken Alarmsignale direkt ins Gehirn. Ein gereizter Darm bedeutet ein gereiztes Gehirn. Mikronährstoffe und Ballaststoffe sind das „Futter“ für die guten Bakterien, die deine Psyche stabilisieren und Entzündungsmarker senken.
 

Zusammengefasst: Mikronährstoffe sind für dich keine Nahrungsergänzung – sie sind lebenswichtige Betriebsmittel. Ohne sie läuft dein Hochleistungsmotor trocken, überhitzt und nimmt langfristig Schaden. Sie sind die Basis, damit dein System überhaupt die Kraft hat, Techniken und Strategien umzusetzen.

Klarer Fokus hilft!

Stärken - stärken

und Jetzt?

Eines der wichtigsten Punkte:

sich selber akzeptieren

Radikale Akzeptanz (Das Mindset) Hör auf, ein „normales“ Gehirn simulieren zu wollen. Akzeptanz bedeutet zu verstehen: „Mein Gehirn funktioniert mit Dopamin-Antrieb, nicht mit Wichtigkeit.“ Akzeptanz löst nicht automatisch die Probleme aber es hilft dir nach Lösungen zu suchen. Der Benefit: Sobald du akzeptierst, dass du für manche Dinge (wie Steuererklärungen) Hilfe brauchst, setzt du Energie frei für das, was du liebst.

Und weiter?

Die Struktur

im Alltag

Strategisches Umfeld-Design (Die Struktur) Da die interne Struktur oft fehlt, musst du sie im Aussen schaffen. Das Gehirn braucht „Leitplanken“. Konkret: Nutze Tools, die dein visuelles Denken unterstützen. Arbeite mit Trello für visuelles Projektmanagement oder der Pomodoro-Technik, um den Hyperfokus in gesunde Bahnen zu lenken. Gestalte deinen Arbeitsplatz reizarm, damit dein Fokus nicht bei jeder Fliege abhaut.

Wie gehts zur Umsetzung?

Durch einfache Schritte im Coaching

Durchstarten!

Gezieltes Coaching & Tools (Die Feinjustierung) ADHS lässt sich nicht „wegtherapieren“, aber man kann das „Handwerkzeug“ lernen. Coaching: Ein spezialisierter ADHS-Coach hilft dir, deine individuellen Trigger zu finden. Bio-Hacking & Medikation: Ob durch Sport, Ernährung oder (nach ärztlicher Absprache) Medikation – es geht darum, den Dopaminspiegel so zu regulieren, dass du der Pilot deines Flugzeugs bleibst und nicht nur Passagier deiner Impulse bist. Oft weiss man was zu tun ist - nur nicht ganz wie anpaken. Dabei unterstütze ich dich gerne!

Der 3 Schritte Plan

Vom Chaos zur Kompetenz
1
2
3

Eines Tages oder Tag 1

Du hast es in der Hand

0

Tage im Jahr

0

Stunden am Tag

0

Tage die Woche

0

Der es macht - DU!

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Got a question?

Häufig gestellte Fragen

Das können wir frei entscheiden! Wenn du das anfangs lieber Online machst – kein Problem. Oder doch lieber gemütlich bei dir zu Hause – auch das ist möglich. Oder du möchtest das ganze bei mir im Studio angehen, eventuell mit einem lockeren Spaziergang? Natürlich ist auch das möglich 😀

Im Prinzip für jeden, der Unterstützung haben möchte. Egal ob Kinder oder die Eltern der Kinder, Junge Erwachsene oder auch Erwachsene selbst.

Oft ist es so, dass man immense Wartezeiten für einen Therapietermin/ Platz hat. 

  • Therapie (Heilung): Konzentriert sich auf die Vergangenheit und psychische Erkrankungen. Das Ziel ist es, Blockaden zu lösen, Traumata aufzuarbeiten und die klinischen Symptome von ADHS, AuDHS, Autismus (wie Depressionen oder Angstzustände) zu lindern. Sie wird oft von der Krankenkasse übernommen.
  • Coaching (Handeln): Konzentriert sich auf die Gegenwart und Zukunft. Es ist eine lösungsorientierte Begleitung, um den Alltag mit ADHS, AuDHS, Autismus zu meistern. Hier geht es um konkrete Strategien, Zeitmanagement und Organisation. Coaching ist meist eine Eigenleistung und keine Heilbehandlung.
Kurz: Therapie repariert das Fundament, Coaching baut das Haus und optimiert die Abläufe.
Die Diagnose einer Neurodivergenz wirft oft Fragen zur Finanzierung auf. In der Schweiz ist die Kostenübernahme zwischen der Invalidenversicherung (IV) und der Krankenkasse (KV) klar aufgeteilt. Hier finden Sie die Übersicht für die verschiedenen Fachbereiche:
 
1. Invalidenversicherung (IV): Fokus auf Entwicklung und Erwerb.
Die IV ist primär zuständig, wenn es um die Ausbildung, die Erwerbsfähigkeit oder die Unterstützung bei Geburtsgebrechen geht.
  • ADHS & ADS: Wenn die Diagnose vor dem 9. Lebensjahr gestellt wird, anerkennt die IV dies als Geburtsgebrechen (Ziffer 404). Sie übernimmt bis zum 20. Lebensjahr die Kosten für medizinische Massnahmen und notwendige Therapien.
  • Autismus & AuDHS (Autismus-Spektrum-Störung): Autismus gilt ebenfalls als Geburtsgebrechen (Ziffer 405). Die IV finanziert hier oft umfassende Unterstützung zur sozialen Integration und speziellen Förderung.
  • Für Erwachsene: Die IV unterstützt auch nach dem 20. Lebensjahr, sofern die Erwerbsfähigkeit bedroht ist. Dies umfasst Job-Coaching, berufliche Umplatzierungen oder Integrationsmassnahmen, um im Arbeitsmarkt Fuss zu fassen oder zu bleiben.
  • Entlastung für Familien: Bei Kindern mit hohem Betreuungsaufwand können Hilflosenentschädigung und Assistenzbeiträge bei der IV beantragt werden.
 
2. Krankenkasse (KV): Fokus auf medizinische Behandlung
Sobald die Zuständigkeit der IV endet (meist ab dem 20. Lebensjahr) oder wenn eine Diagnose erst im Erwachsenenalter erfolgt, übernimmt die Grundversicherung:
  • Psychotherapie: Seit der Einführung des Anordnungsmodells werden Therapien bei psychologischen Psychotherapeuten (auf ärztliche Anordnung) von der Grundversicherung bezahlt.
  • Medikamente: Die Kosten für offiziell zugelassene Medikamente (z. B. bei ADHS) werden gemäss Spezialitätenliste übernommen.
  • Ärztliche Leistungen: Diagnostik und Begleitung durch Psychiater sind klassische Leistungen der Krankenkasse.
 
3. Spezifisches Coaching
Reines Coaching zur Alltagsbewältigung gilt oft als Eigenleistung. Es gibt jedoch zwei Ausnahmen:
  1. IV-Job-Coaching: Wenn es der beruflichen Eingliederung dient, zahlt die IV.
  2. Zusatzversicherungen: Einige Krankenkassen beteiligen sich über Zusatzversicherungen an präventiven oder unterstützenden Massnahmen.
  • Gibt es Unterstützung für Eltern neurodivergenter Kinder?
    • Antwort: Ja, neben Fachstellen wie elpos oder autismus schweiz bieten viele Coaches spezifische Elterntrainings an, um den Familienalltag zu entlasten.
 

Wie hilft mir ein Coaching konkret im Beruf?

  • Es hilft bei der Strukturierung von Aufgaben, dem Management von Reizüberflutung und der Überwindung von Prokrastination (Aufschieberitis).